Wohnraum für ukrainische Kriegsflüchtlinge: BeeBaut will helfen!

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Während viele Ukrainer, die aus ihrer Heimat flüchten müssen, vor der Frage stehen, wo sie nun unterkommen werden, fragen sich viele Städte und Gemeinden in Deutschland, wie sie die Vielzahl an Flüchtlingen am besten aufnehmen. Die Arbeitsgruppe „BeeBaut“ der Initiative „Gesunde Region Beetzendorf“ möchte bei der Vermittlung von Wohnraum an urkrainische Flüchtlinge in der Gemeinde Beetzendorf helfen und koordinieren.

 

Dafür muss zunächst ermittelt werden, welche Immobilien überhaupt leer stehen und in welchem Zustand sie sich befinden. Die Idee: Selbst noch unbewohnbare Immobilien könnten in naher Zukunft durch Fördergelder in bewohnbare umgewandelt werden. Die Initiative ruft daher die Bürger der 17 Dörfer, die zur „Gesunden Region Beetzendorf“ gehören, auf, potentiellen Wohnraum mitzuteilen.

 

Um schnellstmöglich einen konkreten Hilfsplan für die Gemeinde Beetzendorf zu entwickeln, hat sich der Beetzendorfer Mario Rosenbaum als Ansprechpartner und Koordinator für die Aktion bereiterklärt. Angestoßen durch die letzte Gemeinderatssitzung hat er gemeinsam mit dem neu gewählten Beetzendorfer Bürgermeister Enrico Lehnemann die Idee entwickelt. Es geht darum, flüchtenden Familien ein Ankommen in der Gemeinde Beetzendorf überhaupt zu ermöglichen. Parallel dazu sehen beide in dieser Hilfsaktion auch eine Chance, dem Leerstand in Beetzendorf und den umliegenden Dörfern, langfristig entgegenzuwirken.

 

Daher der Appell an alle Bürger: Egal in welchem Zustand, wenn Sie Immobilien, haben, die zur Miete oder auch zum Kauf zur Verfügung stehen, wenden Sie sich bitte an Mario Rosenbaum. Sie erreichen ihn telefonisch unter 039000.96 36 oder elektronisch unter . Mario Rosenbaum wird zunächst die Kapazitäten erfassen und innerhalb der Gemeinde koordinieren. Er steht ferner in Kontakt mit dem Landkreis und arbeitet sich gerade ein, um Fördermöglichkeiten für Leerstandsgebäude kurz- und langfristig auszuschöpfen. Die Gemeinde Beetzendorf selbst verfügt über zwei Einraumwohnungen, die bereits dem Landkreis gemeldet wurden, so der stellvertretende Beetzendorfer Bürgermeister Dietmar Sommer, der die Aktion der „Gesunden Region Beetzendorf“ begrüßt.

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